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SAP BASIS AS A SERVICE
Keine unnötige Beschränkung der Nutzerressourcen
Ich glaube, dass Unternehmen in zehn Jahren aus einer Vielzahl von Plattformen zur Multi-Cloud-Automatisierung auswählen können. In der Folge werden Installationskosten nicht mehr in die Zehntausende gehen und Migrationen und Upgrades keine Millionen mehr verschlingen.

Das SAP-System protokolliert alle Änderungen der SAP-Parameter. Das Änderungsprotokoll können Sie im SAP-Speicherkonfigurationsmonitor über den Pfad Detail analysis menu > Parameters einsehen. Markieren Sie einen Applikationsserver, und klicken Sie auf die Schaltfläche History of file. Es besteht die Möglichkeit, dass die Änderungen des aktuellen Tages noch nicht in das Protokoll eingetragen wurden. Anhand dieses Monitors lässt sich feststellen, ob Performanceprobleme eventuell nach Parameteränderungen aufgetreten sind und vielleicht darin begründet liegen. Im Detail analysis menu zum SAP-Speicherkonfigurationsmonitor finden Sie über die Schaltflächen Call statistic und Buffer synchron weitere Monitore zur Verwendung der SAP-Puffer. Die Beschreibung dieser Monitore erfolgt in Kapitel 12, »SAP-Pufferung«.
UMSTELLUNG AUF NEUES ROLLENKONZEPT
Die Berechnung der für ein SAP-System voraussichtlich benötigten Hardware, also die erforderliche CPU-Leistung, Hauptspeicher-, I/O- und Festplattengröße, bezeichnet man als Hardware-Sizing. Das Sizing von SAP-Systemen folgt einer klaren Prozedur, die zwischen SAP und den zertifizierten Hardwarepartnern abgestimmt und ständig weiterentwickelt wird. Die Grundlagen des Hardware-Sizings sollten jedem Performanceexperten ein Begriff sein. Im ersten Abschnitt dieses Kapitels stellen wir das Sizing eines neuen Systems (initiales Sizing) vor, indem wir neben den Grundlagen ein konkretes Beispielprojekt durchgehen und Ihnen auch die SAP Standard Application Benchmarks vorstellen. Im zweiten Abschnitt beschreiben wir die unterschiedlichen Sizing-Situationen, denen man bei bereits bestehenden Systemen begegnet: Lasterhöhung, Versionswechsel, Unicode-Konvertierung, SAP-HANA-Migration etc..

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.

Nach der Zuordnung der Instanzen zu den Anmeldegruppen muss überwacht werden, ob sich eine gleichmäßige Auslastung der Instanzen ergibt oder ob einer Anmeldegruppe zu viele oder zu wenige Ressourcen zugeordnet sind. Treten temporäre Lastspitzen auf, z. B. erhöhte Aktivität in der Anmeldegruppe FI/CO zum Monats- oder Jahreswechsel, kann es zu einem Engpass auf den zugeordneten Instanzen kommen. Dies kann andererseits auch beabsichtigt und sinnvoll sein, um die Ressourcen für andere Benutzer, z. B. im Telefonverkauf, nicht zu verknappen. Fällt ein Applikationsserver aus oder koppeln Sie einen Applikationsserver temporär ab, muss die Benutzerverteilung neu eingestellt werden. Ordnen Sie aus den genannten Gründen daher jeder Anmeldegruppe mindestens zwei SAP-Instanzen zu.

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Weitere Informationen über das niedrigste Support-Package-Level für SAP ABA und SAP Basis, um ein SAP Basis Plug-In zu installieren finden Sie auf dem SAP Service Marketplace.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Scribble Papers ist ein "Zettelkasten", mit dem das sehr einfach möglich ist.

Nehmen wir an, dass sich in unserem Beispiel die Anzahl der Benutzer um 20 % erhöhen soll.
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